Gigathlon 2013 - Wenn das Ziel das Ziel ist


Auf der Website www.gigathlon.ch ist der Gigathlon wie folgt beschrieben: «Der Swiss Olympic Gigathlon ist eine Mischung aus Sportveranstaltung, Abenteuerreise, Teamerlebnis und persönlicher Grenzerfahrung. Alleine, im Zweier- oder im Fünferteam absolvieren die Gigathleten fünf Disziplinen (Inline, Laufen, Schwimmen, Bike, und Velo). Sie überwinden Berge, Schluchten, Seen und Ebenen und trotzen dabei Wind und Wetter. Es stehen nicht wie üblich die Zeiten und Ränge im Mittelpunkt, sondern das Abenteuer, die gemeinsamen Erlebnisse, die spektakulären Geschichten.»

Vom Gigathlon-Virus angesteckt versucht Stefan Meier 2013 nach 2011 zum zweiten Mal das Ziel in einem Couple-Team zu erreichen. Diesmal dauert das Abenteuer 6 Tage und ist demzufolge noch unberechenbarer. Als einstiger Anti-Sportler mit einer nur vierjährigen «Sport-Karriere» wird das Ziel noch mehr zum Ziel. Gemeinsam mit seiner Couple-Partnerin Francesca Schori und den Supporterinnen Sue Wisler und Sabina Oettli möchte er den Zieleinlauf in Lausanne geniessen.
Stefan Meier


Geboren 27. April 1978
Wohnort Rorschach (SG)
Sportart(en) Rennrad, Laufen, Schwimmen, Biken und Passivfussball
Ruhepuls 62
Arbeitspensum Stadtrat und Unternehmensberater / Life-Kinetik®-Trainer
Grösste Erfolge Finisher Gigathlon 2011 (Couple), Finisher Gigathlon 2009 / 2010 / 2012 (Team of Five), Finisher Berlin Marathon, Finisher Sparkasse-Halbmarathon
Fernziel Finisher Gigathlon 2013 (Couple) – das Ziel scheint noch sehr fern zu sein
Wie bist du Gigathlet geworden?
Ich war dem Sport immer nah, allerdings über fast 30 Jahre nur als Zuschauer. Dann, kurz nach meinem 30. Geburtstag motivierte mich eine gute Freundin in einem Team of Five am Gigathlon 2009 in St. Gallen teilzunehmen und so quasi den Heimvorteil auszunutzen. So entstaubte ich mein Rennvelo und machte mich auf den Weg über Strassen und Pässe. Der Gigathlon war dann ein Highlight. Obwohl, das Faschinajoch war doch eine ziemliche Herausforderung. Aber wenn du den Gigathlon-Spirit mal erlebt hast, dann bist du fast zwangsläufig infisziert. Und so beschlossen wir noch beim Zieleinlauf in St. Gallen auch im kommenden Jahr wieder dabei zu sein.

Was ist der besondere Reiz am Gigathlon?
Das Gemisch aus Sport und Abenteuerreise. Es geht – zumindest in meinen Ranglistenregionen – nicht mehr um Sekunden oder Minuten, es geht ums dabei sein, seine Grenzen etwas zu erweitern, gemeinsam mit anderen Athleten etwas zu erleben. Da gibt es wundervolle Begegnungen, die einen motivieren und in schwierigen Situationen helfen.

Was ist denn eine schwierige Situation?
Es sind die physischen «Berge» die einem im Weg stehen, wenn die Muskeln schmerzen, wenn die Gelenke auf sich aufmerksam machen. Es sind aber vielfach auch die mentalen Hürden, die es zu überwinden gibt.

Hast du da einen Trick?
Ich arbeite gerne mit Visualisierungen. Wenn ich in einem Training oder im Wettkampf nicht mehr weiter mag, so stelle ich mir stets einen schönen Zieleinlauf vor, den ich schon erlebt habe. Spüre die Stimmung nach, höre den Speaker, die Zuschauer, die applaudieren. Da bekomme ich sogar im Training oft Gänsehaut. Das motiviert und treibt an.

Was sind dieses Jahr die grössten Herausforderungen am Gigathlon?
Ich bin überzeugt, dass der sechstägige Gigathlon noch grössere Herausforderungen ans Teamwork stellt. Das Team muss stimmen, motivieren. Ich bin froh, kann ich auf eine starke Crew zählen. Die Strecke selbst ist wie jedes Jahr ein sehr grosser Challenge. Wie es dann aber wird, weiss ich schlicht weg nicht. Wir gehen mit Freude an den Start und haben ein grosses Ziel: das Ziel.
Respekt Vor Leistungen die anderen nützen
Komfortzone Bei Supporterin Sabina auf der Massageliege
Liebe Im Gigathlon-Ziel aufeinander zu warten
Arbeit Abwechslungsreich
Sport Neuentdeckung meiner zweiten Lebensphase
Verdi oder Patent Ochsner Büne rocks
Rennrad oder Bike Rennrad
Trek oder Scott Trek madone
Berge oder Meer Meer mit Tauchausrüstung
Lara Gut oder Ariella Kaeslin Claudia ;-)