The Spine Race - Britain's Most Brutal Race


Wer mit einem solchen Namen auffahrt, der muss auch was bieten. Und das tun sie. Die Teilnehmer kommen voll auf ihre Kosten und sicherlich auch an ihre Leistungsgrenze.

Es werden zwei Strecken angeboten – 108 Meilen und 268 Meilen non-Stop auf dem Pennine Way. Der Wettkampf startet Mitten im Winter (12. Januar 2013) und wer schon mal im Winter in England war, der weiss, wie garstig das Wetter sein kann. Kälte, Nässe und Winde begleiten die tapferen Kämpfer.

Die Strecke führt über diverse Hochmoore, welche oftmals mit Nebel bedeckt sind. Daher ist es sehr wichtig, dass die Teilnehmer die Orientierung nicht verlieren. In der Vorbereitung wird sicherlich nebst der körperlichen Verfassung auch ein Augenmerk auf das Karten lesen gelegt. Und wem dies noch zu wenig Herausforderung ist, dem haben wir noch ein weiteres Zückerchen: das Gepäck (Zelt, Kompass, Schlafsack, Essen ...) muss immer auf dem Rücken mitgetragen werden. Mark Caldwell hat den Wettkampf folgendermassen beschrieben:
Mark Caldwell, 2012 Spine Breaker
The Spine Race is easy apart from: its dark most of the time; your feet then body will fall apart; the compulsory baggage doesn’t get any lighter; sleep is a luxury; you experience extremes of weather and cold; and finally of course it’s 268 miles long. Many will try to break the Spine but most will become race statistics. Good luck to all who enter!!
Das SportLABOR hat drei «verrückte» Läufer herausgepickt und begleitet diese in der Vorbereitung, während dem Wettkampf und danach. Wir wünschen ihnen schon jetzt alles Gute, eine verletzungsfreie Vorbereitung und mögen sie die gewünschten Grenzerfahrungen machen.
Trainings-Wochenende in England

Guido Huwiler Nebst gutem Orientierungsvermögen, Karten lesen und GPS-Handling stösst der Mitläufer auf widrigste Wetterverhältnisse wie Regen, Schneesturm, Nebel, viel Wasser auf den Wegen oder Eis. damit umzugehen wird die grosse Herausforderung sein. das Tempo spielt eine sekundäre Rolle.

Impressionen von der Strecke (von Guido Huwiler)
Guido Huwiler


Geboren 12. Oktober 1962
Wohnort 5000 Aarau
Sportart(en) Trailrunning, Rennrad, Radreisen, Schwimmen, Abenteuerreisen
Ruhepuls 54
Vorbild Nelson Mandela, Ghandi, Martin Luther King, Mahatma Gandi, Barack Obama
Grösste Erfolge Vizeweltmeister Fallschirmspringen, Europacup 3. Fallschirm, Schweizermeister Fallschirm.
Finish Trail Verbier St. Bernard, Gute Zeit beim Zugspitz Supertrail, diverse Berg und Trailläufe mit Freunden zu laufen sind Erfolge, welche mir nahe gehen (nicht weil es darum geht, schnell zu sein, sondern zusammen das zu tun, was man gerne tut)
Fernziel UTMB 2013, PTL, IRONMAN 201X, wer weiss SPINE 268 Meilen?
Wie bist du auf den Spine 2013 aufmerksam geworden?
Facebook. Nach diversen Diskussionen mit meinem Laufpartner und Freund Niels fand ich den Mut mich anzumelden.

Kälte, Dunkelheit, Nebel, Hochmoore ...
Welche Grenzerfahrungen möchtest du gerne am Wettkampf erleben?

Mich interessieren meine Emotionen und die innere Erfahrung. Das was in mir und mit mir geschieht, wenn ich mich orientieren muss, wenn ich nicht mehr sicher bin, wohin ich laufen soll, wenn ich Nachts alleine bin und die Einsamkeit der Nacht und die Orientierungslosigkeit erfahre.

Wenn ich die Ziellinie überquere, dann ...
Dann wird das Lächeln mein Gesicht zieren, welches jenseits der Freude sich befindet. Aber genau weiss ich noch nicht, wie ich mich verhalten werde (es könnte sein, dass ich Tränen in den Augen habe).

Wie sehen deine Wettkampf-Vorbereitungen aus?
Beschaffung einer sinnvollen funktionalen Ausrüstung. Nebst dem Lauftraining im Aargauer Jura werde ich drei bis vier mal Abend-Läufe durchführen. Mein Ziel ist es, am Abend zu starten, gegen Mitternacht draussen ein paar Stunden zu biwakieren und früh Morgens weiter zu laufen. Ich möchte jeweils zwischen 70 und 120k laufen und vor allem das Material und die Bekleidung in winterlichen und schwierigen Bedingungen testen.
Respekt Die Natur, der Mensch, die Schöpfung
Komfortzone Basecamp, Erholung, Gefühl der Sicherheit
Liebe Intimität, Leidenschaft, Hingabe
Stress Erfahrung, Abenteuer, Entscheiden, Präsenz
Sport Passion, Bewegung, Erfahrung, Reflexionsfläche meiner Emotionen
Thomas Ehmke


Geboren 04.12.1975
Wohnort Hildesheim / Deutschland
Sportart(en) Ultra-Trail, Kraft - Ausgleichssport
Ruhepuls 45
Vorbild Antony Krupicka
Grösste Erfolge zweimaliger Finish der Tor des Geants
Fernziel The Spine Race, Yukon Arctic Ultra
Wie bist du auf den Spine 2013 aufmerksam geworden?
Ich wurde von einem Freund (Thomas Werner) dem Veranstalter des The Spine Race vorgeschlagen, auf der Suche nach einem Starter vom europäischen Festland. Nach Thomas Werner gehöre ich zu dem Personenkreis der ein Interesse daran hat bei einem solchen Wettkampf zu starten und sich den Bedingungen zu stellen.

Kälte, Dunkelheit, Nebel, Hochmoore ...
Welche Grenzerfahrungen möchtest du gerne am Wettkampf erleben?

Ich habe mich mental schon darauf eingestellt alle diese Grenzerfahrungen zu machen. Denn all das wird mich nach dem was ich so erfahren habe in England erwarten. Es wird auch für mich eine tolle Erfahrung sein eine solche Distanz zu überwinden mit allem was an widrigen Bedingungen dazu gehört.

Wenn ich die Ziellinie überquere, dann ...
Werde ich meine Freundin anrufen und mich auf die Dusche und ein Bier freuen. Achja, und das Finish der Welt mitteilen über Facebook.

Wie sehen deine Wettkampf-Vorbereitungen aus?
Ausrüstungstests, lange Läufe im Harz….. Ausruhen! Nicht mehr so viele Kilometer machen. Die habe ich schon genug dieses Jahr.
Respekt Gegenüber meiner Familie, Organisation, Natur und Mitläufern
Komfortzone „Es geht Bergab“ (Laufen) , Traillaufen mit meiner Freundin
Liebe Meine Freundin und ihre Tochter
Stress Manchmal mache ich zu viele Sachen auf einmal. = Arbeit!
Sport Trail-Running meine Leidenschaft und ein grosser Teil meines Lebens, der grösste ist meine Familie